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Hartmetall-Fräser

30.06.2025

1. Universelle Leistungsfaktoren von FräserS

(1) Hohe Härte und ausgezeichnete Verschleißfestigkeit

Die Schneide von Fräsern muss eine höhere Härte aufweisen als das Werkstückmaterial, um ein effizientes Eindringen und einen stabilen Schnitt zu ermöglichen. Gehärtet HartmetallfräserDurch ein präzises Verhältnis von Wolframcarbidpartikeln und Kobaltbindemittelphase erreichen diese Werkstoffe eine Härte von 89–93 HRA (ca. 74–81 HRC), die deutlich höher ist als die der meisten metallischen Werkstoffe. Auf Mikroebene reduzieren ultrafeinkörnige Hartmetalle mit ihrer dichteren Mikrostruktur den Verschleiß bei der Bearbeitung harter Werkstoffe wie Gusseisen und gehärtetem Stahl um 30–50 % im Vergleich zu herkömmlichen Werkstoffen und verlängern so effektiv die Werkzeugstandzeit.

(2) Überlegene Hochtemperaturstabilität

Bei Hochgeschwindigkeitsfräsprozessen kann die Schneidkantentemperatur auf 600–1000 °C ansteigen, weshalb Werkzeugmaterialien mit exzellenter Hitzebeständigkeit erforderlich sind. Hartmetalle, die auf der Hochtemperaturstabilität des WC-Co-Legierungssystems basieren, weisen bei 800 °C eine Härte von über 80 HRA auf und gewährleisten so, dass die Schneidkante auch bei hohen Temperaturen nicht erweicht oder anhaftet. In Kombination mit Beschichtungstechnologien lässt sich ihre Oxidationsbeständigkeitstemperatur auf bis zu 1100 °C erhöhen, was effizientes Trockenschneiden oder kontinuierliches Hochtemperaturbearbeiten ermöglicht.

(3) Hohe Festigkeit und Schlagzähigkeit

Beim Zerspanen können plötzliche Stoßkräfte und Vibrationen leicht zu Werkzeugversagen führen. Daher müssen die Werkzeugmaterialien eine hohe Festigkeit aufweisen, um Brüche und Beschädigungen zu vermeiden. Hartmetallfräser vereinen Festigkeit und Zähigkeit durch optimierte Zusammensetzung und Konstruktion.

 

2. Hauptanwendungen von Fräsern

Hartmetallfräser sind aufgrund ihrer hohen Härte, starken Verschleißfestigkeit und ausgezeichneten thermischen Stabilität Kernwerkzeuge in der mechanischen Bearbeitung. Ihr Einsatzgebiet umfasst ein breites Spektrum an Werkstoffen, wobei spezifische Anforderungen zu berücksichtigen sind:

Bei Eisenmetallen – einschließlich Grauguss, Kohlenstoffstahl und legiertem Stahl – ermöglichen Hartmetallfräser ein effizientes Zerspanen. Bei gehärtetem Stahl unter HRC 50 erzielen diese Fräser dank ihrer hervorragenden Härte und Verschleißfestigkeit eine präzise Bearbeitung. Bei der Bearbeitung von Nichteisenmetallen sollte die Auswahl auf den Materialeigenschaften basieren. So werden beispielsweise für Aluminiumlegierungen Fräser der YG-Serie bevorzugt, um den Werkzeugverschleiß zu minimieren und die Oberflächengüte zu verbessern. HartmetallfräserSie weisen auch bei Kupferlegierungen eine zuverlässige Schneidleistung auf. Bei der Bearbeitung nichtmetallischer Werkstoffe werden Feinkorn-Legierungsschneider für Graphit (aufgrund seiner Sprödigkeit) und technische Kunststoffe (aufgrund ihrer besonderen Eigenschaften) eingesetzt, um Materialausbrüche und Werkzeughaftung zu minimieren und so die Bearbeitungsgenauigkeit zu gewährleisten.

Hartmetallfräser sind aufgrund ihrer Vielseitigkeit bei Bearbeitungsarten wie Planfräsen, Nutfräsen und Gewindefräsen in wichtigen industriellen Fertigungsbereichen unverzichtbar. In der Automobilindustrie werden sie häufig für die Serienfertigung von Motorzylinderblöcken eingesetzt und gewährleisten Maßgenauigkeit und Oberflächengüte komplexer Hohlräume. In der Luft- und Raumfahrt bearbeiten sie effizient Strukturbauteile aus Aluminiumlegierungen, um die strengen Anforderungen an leichte und hochfeste Flugzeugteile zu erfüllen. Im Formenbau ermöglichen sie die präzise Formgebung komplexer Oberflächen in Formhohlräumen und bieten somit eine zuverlässige Garantie für die Serienfertigung hochwertiger Formen.